Die Kiefer, botanischer Name Pinus, gehört mit seinen langen dunkelgrünen Nadelbündeln zu den Nadelholzgewächsen. Der unkomplizierte Baum gedeiht am besten in feucht gemäßigter Witterung und ist in vielen heimischen Wäldern zu Hause. Einige der insgesamt über 100 Arten wachsen allerdings auch auf Plantagen in tropischen und subtropischen Klimazonen.

Die langen gerade gewachsenen Stämme mit wenigen Verästelungen machen die Kiefer zu einem beliebten Bauholz für den Außen- und Innenausbau. Dachkonstruktionen werden häufig aus Kiefernholz gefertigt, auch bei Treppen, Geländern, Holzverkleidungen, Fußböden, Fenstern, Türen und Toren punkten die Eigenschaften der Kiefer. Entsprechend imprägniert ist Kiefernholz auch hervorragend für den Outdooreinsatz bei Spielgeräten, Pergola und Terrassenabdeckung einsetzbar oder wird zu Masten, Pfosten und Pfählen im Hafen- und Bergbau verarbeitet. Haupteinsatzgebiet des harmonisch gemaserten Kiefernholzes ist aber der Möbelbau.

+ mittelschwer
+ weich
+ zäh
+ langlebig
+ elastisch
+ wenig Schwund
+ leicht zu bearbeiten
+ gerader Wuchs
+ schnellwüchsig
+ genügsam


Was passt zu Kiefer?

Die dezent gemaserte Kiefer harmoniert naturbelassen wunderbar mit anderen Naturmaterialien wie Bambus, Rattan und Wasserhyazinthe. Da sich Kiefernholz herrlich veredeln lässt, gibt es eine Vielzahl attraktiver Tische, die ganz oder zum Teil in anderen Holztönen, Weiß oder Graunuancen gebeizt, lackiert oder gewachst sind. Da das Nadelholz so gut zu bearbeiten ist, gibt es Kieferntische in nahezu jedem Möbelstil, vom Vintage-Design im Barockstil über Shabby-Chic und Landhauslook bis hin zum skandinavischen Stil oder geradlinig-puren Design.